"Krieg haben wir schon ausprobiert" – Libanons Präsident verteidigt Rahmenabkommen für Frieden
Nicht nur Anhänger der Hisbollah sehen in dem Rahmenabkommen eine Kapitulation und Belohnung für den Kriegskurs Israels sowie eine Legitimierung der israelischen Besetzung des Südlibanons, wo 1,2 Millionen Menschen vertrieben und über 50.000 Häuser dem Erdboden gleichgemacht wurden. Zumal viele angesichts früherer Erfahrungen nach Abkommen mit Israel die Erfolgsaussichten eines solchen Abkommens insgesamt für fraglich halten.
Doch darüber hinaus ist die Sorge groß, das jetzt unter Vermittlung der USA ausgehandelte Rahmenabkommen "könnte der Auftakt für einen neuen libanesischen Bürgerkrieg werden", wie in mehreren Medien zu lesen ist. Naim Kassim, Generalsekretär der Hisbollah, stellte bereits klar, dass die Hisbollah sich nicht entwaffnen lassen und den Kampf gegen Israel fortsetzen werde.
Mehr zum Thema - Netanjahu: "US-Unterstützung ist wie Sozialhilfe"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.