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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Kriegsschiff wehrt Raketenangriff auf Sewastopol ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Kriegsschiff wehrt Raketenangriff auf Sewastopol abQuelle: Sputnik © Denis Abramow
  • 21.04.2024 13:19 Uhr

    13:19 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Bogdanowka (DVR) befreit

    In dem täglichen Bericht zur Lage im Ukraine-Konflikt informiert das Verteidigungsministerium in Moskau, dass die russischen Streitkräfte die Ortschaft Bogdanowka in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit haben. 

    Einheiten der Truppenverbände West, Süd, Ost, Mitte und Dnjepr nahmen im Laufe des Tages Personal und Technik der ukrainischen Armee unter Beschuss. Kiews Verluste beliefen sich hierbei auf bis zu tausend Soldaten. Insgesamt wehrte das russische Militär zehn Angriffe des Gegners ab, und zerstörte fünf Munitionslager und ein Treibstoffdepot.

    Zudem verlor die Ukraine einen Schützenpanzer, zweiundzwanzig Kraftfahrzeuge und drei gepanzerte Kampffahrzeuge sowie zwei M777-Haubitzen, zwei M119-Geschütze, eine FH-70-Haubitze, ein M107-Selbstfahrgeschütz, zwei Msta-B-Haubitzen, fünf D-30-Haubitzen und eine D-20-Haubitze. Das russische Militär traf je eine Selbstfahrlafette der Typen Akazija und Gwosdika, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50, drei EloKa-Stationen vom Typ Nota, eine Panzerabwehrkanone vom Typ МТ-12 sowie zwei Kampffahrzeuge von Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad und ein Kampffahrzeug eines Flugabwehrraketensystems vom Typ Ossa-AKM.

    Einheiten der Luftwaffe, Raketen- und Artillerietruppen zerstörten ein MiG-29-Kampfflugzeug der ukrainischen Streitkräfte auf dem Flugplatz Dnjepr und die Leitstelle eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300PS samt verschiedener Ausrüstung. Außerdem wurde eine Drohnenproduktionsstelle getroffen. Die Luftabwehr schoss 194 ukrainische Drohnen, acht Raketen der Typen HIMARS und Uragan ab.

  • 12:55 Uhr

    Sacharowa: Eingreifen der USA in den Ukraine-Konflikt wird zu Fiasko führen

    Die USA greifen als Konfliktpartei immer tiefer in den Ukraine-Konflikt ein. Ihnen wird aber eine tüchtige Abfuhr erteilt. Ihre Beteiligung an einem hybriden Krieg gegen Russland wird zu einem demütigenden Fiasko führen, wie es bereits in Vietnam und Afghanistan zu sehen war. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, als Reaktion auf die Verabschiedung der US-Militärhilfe für die Ukraine.

    Alle Versuche, das "Neonazi-Regime von Selenskij" zu retten, seien zum Scheitern verurteilt. Die Ziele der militärischen Sonderoperation würden vollständig erreicht, betonte die Diplomatin.

    Sacharowa kommentiert zudem den Gesetzentwurf über die Konfiszierung russischer Vermögenswerte. Die USA würden einen Diebstahl betreiben, um Kiew mit Geld zu versorgen. Dadurch sei die Ukraine in der Lage, "bis zum letzten Ukrainer" zu kämpfen und Terroranschläge gegen Russland zu verüben.

  • 12:13 Uhr

    Experte zu US-Hilfe: USA stellen der Ukraine Geld für Provokationen gegen Russland zur Verfügung

    Wladimir Rogow, der Vorsitzende der Kommission für Souveränität der Russischen Gesellschaftskammer, sagte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zum neuen US-Hilfspaket für die Ukraine, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine neue milliardenschwere Hilfen für die Durchführung einer großangelegten Provokation gegen Russland bereitstellen. Ihm zufolge versuchen die angelsächsischen Regierungen, die nukleare Absicherung Russlands zu schwächen. Rogow betonte:

    "Die US-Amerikaner stellen dem Nazi-Regime in Kiew Geld für eine großangelegte Provokation gegen Russland zur Verfügung. Wir sprechen von vermehrten Sabotageversuchen und Anschlägen auf friedliche Objekte auf russischem Territorium und der Provokation einer Eskalation des Konflikts durch den erzwungenen Einsatz taktischer Atomwaffen.

    Das angelsächsische Szenario beinhaltet den Versuch, Russlands nukleare Sicherheitsstruktur zu schwächen, um sich dann auf einen großen globalen Konflikt mit einem, wie sie hoffen, geschwächten Russland vorzubereiten."

  • 11:10 Uhr

    Medien: Verschärfung der Mobilisierung in der Ukraine als Bedingung für US-Militärhilfe

    In den Medien wird über die Bedingungen für das neue US-Hilfepaket für die Ukraine spekuliert. Eine Quelle aus den diplomatischen Kreisen in Brüssel erklärt gegenüber TASS, zu einer Bedienung neuer Waffenlieferungen sei die Verabschiedung eines strengeren Mobilisierungsgesetzes gemacht worden.

    Laut der Quelle seien Waffenlieferungen nur dann sinnvoll, wenn es eine wesentliche Anzahl ausgebildeter Soldaten gebe, die diese Waffen in defensiven oder offensiven Operationen einsetzen könnten. Um die Verluste rechtzeitig auszugleichen, bräuchte die Ukraine eine intensive Einberufung neuer Soldaten.

  • 09:42 Uhr

    Sewastopol: Eine Anti-Schiffsrakete abgeschossen

    Eine Anti-Schiffsrakete ist vom Himmel über der Stadt Sewastopol geholt worden. Wie der Bürgermeister Michail Raswoschajew auf Telegram mitteilt, zielte der Angriff auf ein Schiff am nördlichen Ufer der Bucht von Sewastopol. Wegen heruntergefallener Fragmente der Rakete sei ein Brand entstanden, der sofort gelöscht worden sei.

  • 09:08 Uhr

    Duma-Vorsitzender: US-Hilfepaket zwingt Kiew zum Kampf "bis zum letzten Ukrainer"

    Mit der Bereitstellung des neuen Hilfepaktes zwingen die USA die Ukraine dazu, "bis zum letzten Ukrainer" zu kämpfen, meint der Vorsitzende der Staatsduma des russischen Parlaments, Wjatscheslaw Wolodin. Das werde jedoch die Lage auf dem Schlachtfeld kaum ändern. Wolodin schreibt auf Telegram wörtlich:

    "Das verbrecherische Kiewer Regime wird besiegt."

    US-Präsident Joe Biden selbst betont, dass die bereitgestellten Finanzmittel vor allem amerikanischen Unternehmen zugutekommen werden, erklärt Wolodin weiter. Aber das Geld, das direkt an Kiew übermittelt werde, müsse zurückgegeben werden. Der Duma-Vorsitzende spricht hierbei über die Schuldknechtschaft. Die Wirtschaft der Ukraine werde endgültig begraben und das Land werde seiner Zukunft beraubt.

  • 08:37 Uhr

    Zwei Drohnen über Gebiet Brjansk zerstört

    Am späten Samstagabend hat die Luftabwehr der russischen Streitkräfte zwei Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört. Aus einer Erklärung des Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die unbemannten Flugzeuge gegen 23:30 Uhr Ortszeit zum Absturz gebracht worden seien. Informationen über Verletzte oder Schäden gibt das Ministerium keine bekannt.

  • 08:06 Uhr

    Russische Einheiten nehmen Stellungen bei Kupjansk ein

    Einheiten des russischen Truppenverbands West haben gegnerische Stellungen bei Kupjansk eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Im Laufe der Operation seien zudem ukrainische Soldaten einer vorderen Beobachtungsstelle gefangengenommen worden. Bei den Gefangenen handele es sich um einen Oberleutnant und zwei Soldaten der Territorialverteidigung.

  • 20.04.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:55 Uhr

    Russland: "Furchtlose Artilleristen und zuverlässige Haubitzen schützen unsere Grenze"

    Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass "furchtlose Artilleristen" und "zuverlässige Haubitzen" die Grenze beschützen. 152-mm-Msta-S-Panzerhaubitzen fügen dem Feind auf ukrainischem Gebiet an der Grenze zur Region Belgorod Feuerschaden zu. Die maximale Schussweite der Haubitzen beträgt fast 30 Kilometer. Die Angriffe richten sich gegen Ausrüstung, Verteidigungsanlagen und Personal der ukrainischen Streitkräfte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.