RT-Dokumentation

Sperrgebiet: Das Dritte Reich gegen die Serben

Am 6. April 1941 überfielen das Deutsche Reich und seine Verbündeten das Königreich Jugoslawien und brachten das Land innerhalb von nur elf Tagen unter ihre Kontrolle. Anschließend wurde ein von nationalistischen Kräften geführtes Marionettenregime errichtet: der sogenannte "Unabhängige Staat Kroatien", der in der Folge ein Netz von Konzentrationslagern aufbaute.

Historiker schätzen, dass allein im Lager Jasenovac rund 700.000 Serben, Juden und Roma ermordet wurden. Die Opfer wurden vergast, ausgehungert, erschossen und grausamen medizinischen Experimenten unterzogen, von denen auch schwangere Frauen betroffen waren. Es gab sogar Versuche, aus den Körpern von Gefangenen Seife herzustellen. Ein katholischer Franziskaner namens Petar Brzica soll im Rahmen eines Tötungswettbewerbs in einer einzigen Nacht 1.360 Menschen ermordet haben.

Dieser Film erzählt die Geschichten von Menschen, die diesen Albtraum als Kinder überlebt haben. Zwei von ihnen, Dobrila Kukolj und Ester Bajer, berichten, wie sie die Erinnerung an das unvorstellbare Leid, das sie ertragen mussten, bis heute in sich tragen — nicht als verblassende Erinnerung, sondern als Wunde, die nie verheilt ist.

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